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Deutscher Pankreasclub vergibt Werner-Creutzfeldt-Promotionsstipendium 2021 an Frau Iris Beirith aus München

Auf der Mitgliederversammlung des DPC am 15.09.2021 wurde Frau Iris Beirith aus München mit dem Werner-Creutzfeldt-Promotionsstipendium 2021 ausgezeichnet. Frau Beirith untersucht im Rahmen ihrer Promotionsarbeit in der Arbeitsgruppe von PD Dr. Matthias Ilmer (Klinikum der Universität München, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie) Zusammenhänge zwischen Mikrobiom und Pankreaskarzinom. Das Projekt der Stipendiatin wurde von einer Jury unter mehreren qualitativ hochwertigen Forschungsvorhaben ausgewählt. Das mit 5.000 € dotierte Stipendium wird es Frau Beirith ermöglichen, ihr PhD-Projekt unter dem Titel „Intra- und postoperatives Mikrobiom im Pankreaskarzinom zur Ermittlung von Prognosefaktoren der postoperativen Morbidität und Tumorrekurrenz“ noch effektiver zu bearbeiten und die Ergebnisse auf hochrangigen Fachtagungen zu präsentieren. Sponsor des Stipendiums ist die Firma Nordmark Pharma GmbH aus Uetersen.

Ausschreibung des Werner-Creutzfeldt-Promotionsstipendiums 2021

Der Deutsche Pankreasclub möchte wissenschaftlich hochwertige Promotionsarbeiten mit pankreatologischem Fokus fördern und vergibt auch in 2021 das erstmals mit 5.000 € dotierte Werner Creutzfeldt-Promotionsstipendium zur Unterstützung eines Forschungs-freisemesters während der Promotion bzw. eines Forschungsaufenthaltes in einem auswärtigen Forschungslabor. Die Mittel können auch zum Besuch einer internationalen Tagung mit eigenem Beitrag als Erstautorin/Erstautor Verwendung finden.

Bewerbungen sind bis zum 31.07. 2021 an den den Sekretär des Deutschen Pankreasclubs, Prof. Dr. Robert Jaster, zu richten.

Die Einzelheiten der Ausschreibung finden Sie hier: Ausschreibung Stipendium 2021

Neuer Termin für 41. Jahrestagung des DPC in Lübeck

Die 41. Jahrestagung findet nun vom 10.-12.02.2022 in Lübeck statt. Wir hoffen sehr, dass eine reibungslose Präsenzveranstaltung möglich sein wird, stellen uns aber auch auf andere Szenarien ein. Geplant ist, ergänzend einen Live Stream anzubieten.

Den Link zur Webseite der Tagung finden Sie hier: https://www.dpc-conference.org/home

Jahrestagung des Deutschen Pankreasclubs 2021 wird verschoben

Liebe Mitglieder des Deutschen Pankreasclubs,

schweren Herzens haben wir uns als Vorstand des DPC dazu entschlossen, die kommende Jahrestagung in Lübeck aufgrund der COVID-19 Pandemie von 2021 auf 2022 zu verschieben. Die übernächste Tagung, die in München stattfinden wird, verschiebt sich entsprechend auf 2023. Im Jahr 2021 wird es also keine eigentliche Jahrestagung geben. Die jährliche Mitgliederversammlung unseres Vereins werden wir voraussichtlich im Rahmen der Tagung Viszeralmedizin 2021 in Leipzig (15.-18.09. 2021) abhalten. Sollte diese Möglichkeit nicht bestehen, so werden wir eine virtuelle Mitgliederversammlung organisieren. Sowohl zur Mitgliederversammlung als auch den neuen Terminen der Jahrestagungen erhalten Sie selbstverständlich zeitgerecht nähere Informationen.

Den Beschluss hat der Vorstand des DPC einstimmig gefasst und sich damit auch hinter das Lübecker Organisationsteam gestellt, das sich ebenfalls für diese Lösung ausgesprochen hat.

Die wichtigsten Aspekte der Entscheidung fassen wir wie folgt zusammen:

  • Aufgrund welcher Erkenntnisse ist der Vorstand zu seiner Entscheidung gelangt?

Wir haben die Frage einer Durchführbarkeit der Jahrestagung als Präsenzveranstaltung nicht allein dem „Bauchgefühl“ der Organisatoren und des Vorstands überlassen. Vielmehr beruht die Entscheidung auf einer extern durchgeführten Machbarkeitsanalyse, die der Vorstand des DPC in Auftrag gegeben hat. Darin wurden u.a. unterschiedliche Szenarien einer COVID-19-Pandemiesituation im Januar 2021 angenommen und Gespräche mit potenziellen Vertragspartnern ausgewertet. Das Ergebnis ist sehr klar: Eine Präsenzveranstaltung im Januar 2021 ist unrealistisch, weil Vorordnungen der Bundesregierung und des Landes Schleswig-Holsteins dem entgegen stehen, die Raumkapazität für die Einhaltung der Abstandsregeln zu gering wäre und/oder die Finanzierung der Veranstaltung nicht gesichert ist. Hinzu kämen ungeklärte und letztlich nicht verantwortbare Haftungsrisiken.

  • Warum wird die Tagung nicht ersatzweise als virtuelles Meeting online durchgeführt?

Wir alle haben in den vergangenen Monaten Online-Veranstaltungen erlebt, und weitere stehen bevor. Unser Eindruck ist es, dass sich dieses Format recht gut für Plenarvorträge, Lectures und ggf. ausgewählte Sessions eines Meetings eignet. Die DPC-Jahrestagung lebt aber auch, wenn nicht vor allem, von der Interaktion der Mitglieder, lockeren Diskussionen in wechselnder Runde und vielen kleinen Absprachen in informeller Atmosphäre. Dabei steht die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ganz im Vordergrund. Von diesem besonderen Geist des DPC bleibt aus unserer Sicht bei einem virtuellen Meeting zu wenig erhalten, als dass wir für 2021 ein Online-Format befürworten können.

  • Warum hat der Vorstand diese Entscheidung bereits jetzt getroffen, obwohl doch noch gut 5 Monate Zeit bis zur Tagung gewesen wären?

Ein Aufschub der Verschiebung hätte bedeutet, dass vorerst keine Verträge mit Vermietern, Gastronomen, Ausstellern etc. hätten geschlossen werden können und keine Einladungen von Gästen möglich gewesen wären, ohne unverantwortliche wirtschaftliche Risiken einzugehen. Andererseits bestand wachsender Handlungsdruck, für den Fall einer Präsenzveranstaltung genau diese Punkte und andere Aspekte von finanzieller Tragweite zu adressieren.

  • Wie soll es nach 2021 weitergehen?

In 2022 wird es auf jeden Fall wieder eine DPC-Jahrestagung geben. Im Laufe des Jahres 2021 wird die Erfahrung im Umgang mit Pandemie-Risiken im Kontext von Veranstaltungen mit Sicherheit wachsen. Sollte eine Präsenzveranstaltung Anfang 2022 aber immer noch (oder wieder) nicht machbar sein, so haben wir ein offenkundig sehr langfristiges Problem und werden dann auf ein virtuelles Meeting umstellen.

Bitte bleiben Sie dem Deutschen Pankreasclub auch weiterhin treu! Wir hoffen auf Ihr Verständnis und stehen für Rückfragen gern zur Verfügung.

Mit den besten Grüßen, im Namen des Vorstands,

Robert Jaster

Sekretär

DFG fördert Klinische Forschergruppe in Göttingen

Die DFG hat die Klinische Forschungsgruppe (KFO 5002) „Charakterisierung und Targeting der Genomdynamik für eine Subtyp-spezifische Therapie des Pankreaskarzinoms“ an der Universitätsmedizin Göttingen bewilligt. Ziel dieses für nun 4 Jahre geförderten interdisziplinären Forschungsverbundes ist es, die mechanistischen Grundlagen, die tumorbiologischen Konsequenzen und letztendlich das therapeutische Potenzial Subtyp-spezifischer Veränderungen der Genomdynamik im PDAC zu charakterisieren. Als Sprecher der KFO fungiert Prof. Dr. Volker Ellenrieder, Leiterin ist PD Dr. Elisabeth Heßmann.

Weitere Informationen zu dem Forschungsvorhaben finden Sie hier: KFO 5002_DPC Homepage

Der Deutsche Pankreasclub gratuliert den Göttinger Kollegen ganz herzlich und wünscht maximale Erfolge bei der Bearbeitung dieses spannenden und wichtigen Projekts!

Robert Jaster

Sekretär

Kontakt:
Sekretär:
Prof. Dr. med. Robert Jaster

Klinik für Innere Medizin II
Abteilung Gastroenterologie, Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten
Universitätsmedizin Rostock
E.-Heydemann-Straße 6 | 18057 Rostock

Tel.: (0381) 494 7349
E-Mail: Robert Jaster