Start 2020-08-10T10:44:50+00:00

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Jahrestagung des Deutschen Pankreasclubs 2021 wird verschoben

Liebe Mitglieder des Deutschen Pankreasclubs,

schweren Herzens haben wir uns als Vorstand des DPC dazu entschlossen, die kommende Jahrestagung in Lübeck aufgrund der COVID-19 Pandemie von 2021 auf 2022 zu verschieben. Die übernächste Tagung, die in München stattfinden wird, verschiebt sich entsprechend auf 2023. Im Jahr 2021 wird es also keine eigentliche Jahrestagung geben. Die jährliche Mitgliederversammlung unseres Vereins werden wir voraussichtlich im Rahmen der Tagung Viszeralmedizin 2021 in Leipzig (15.-18.09. 2021) abhalten. Sollte diese Möglichkeit nicht bestehen, so werden wir eine virtuelle Mitgliederversammlung organisieren. Sowohl zur Mitgliederversammlung als auch den neuen Terminen der Jahrestagungen erhalten Sie selbstverständlich zeitgerecht nähere Informationen.

Den Beschluss hat der Vorstand des DPC einstimmig gefasst und sich damit auch hinter das Lübecker Organisationsteam gestellt, das sich ebenfalls für diese Lösung ausgesprochen hat.

Die wichtigsten Aspekte der Entscheidung fassen wir wie folgt zusammen:

  • Aufgrund welcher Erkenntnisse ist der Vorstand zu seiner Entscheidung gelangt?

Wir haben die Frage einer Durchführbarkeit der Jahrestagung als Präsenzveranstaltung nicht allein dem „Bauchgefühl“ der Organisatoren und des Vorstands überlassen. Vielmehr beruht die Entscheidung auf einer extern durchgeführten Machbarkeitsanalyse, die der Vorstand des DPC in Auftrag gegeben hat. Darin wurden u.a. unterschiedliche Szenarien einer COVID-19-Pandemiesituation im Januar 2021 angenommen und Gespräche mit potenziellen Vertragspartnern ausgewertet. Das Ergebnis ist sehr klar: Eine Präsenzveranstaltung im Januar 2021 ist unrealistisch, weil Vorordnungen der Bundesregierung und des Landes Schleswig-Holsteins dem entgegen stehen, die Raumkapazität für die Einhaltung der Abstandsregeln zu gering wäre und/oder die Finanzierung der Veranstaltung nicht gesichert ist. Hinzu kämen ungeklärte und letztlich nicht verantwortbare Haftungsrisiken.

  • Warum wird die Tagung nicht ersatzweise als virtuelles Meeting online durchgeführt?

Wir alle haben in den vergangenen Monaten Online-Veranstaltungen erlebt, und weitere stehen bevor. Unser Eindruck ist es, dass sich dieses Format recht gut für Plenarvorträge, Lectures und ggf. ausgewählte Sessions eines Meetings eignet. Die DPC-Jahrestagung lebt aber auch, wenn nicht vor allem, von der Interaktion der Mitglieder, lockeren Diskussionen in wechselnder Runde und vielen kleinen Absprachen in informeller Atmosphäre. Dabei steht die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ganz im Vordergrund. Von diesem besonderen Geist des DPC bleibt aus unserer Sicht bei einem virtuellen Meeting zu wenig erhalten, als dass wir für 2021 ein Online-Format befürworten können.

  • Warum hat der Vorstand diese Entscheidung bereits jetzt getroffen, obwohl doch noch gut 5 Monate Zeit bis zur Tagung gewesen wären?

Ein Aufschub der Verschiebung hätte bedeutet, dass vorerst keine Verträge mit Vermietern, Gastronomen, Ausstellern etc. hätten geschlossen werden können und keine Einladungen von Gästen möglich gewesen wären, ohne unverantwortliche wirtschaftliche Risiken einzugehen. Andererseits bestand wachsender Handlungsdruck, für den Fall einer Präsenzveranstaltung genau diese Punkte und andere Aspekte von finanzieller Tragweite zu adressieren.

  • Wie soll es nach 2021 weitergehen?

In 2022 wird es auf jeden Fall wieder eine DPC-Jahrestagung geben. Im Laufe des Jahres 2021 wird die Erfahrung im Umgang mit Pandemie-Risiken im Kontext von Veranstaltungen mit Sicherheit wachsen. Sollte eine Präsenzveranstaltung Anfang 2022 aber immer noch (oder wieder) nicht machbar sein, so haben wir ein offenkundig sehr langfristiges Problem und werden dann auf ein virtuelles Meeting umstellen.

Bitte bleiben Sie dem Deutschen Pankreasclub auch weiterhin treu! Wir hoffen auf Ihr Verständnis und stehen für Rückfragen gern zur Verfügung.

Mit den besten Grüßen, im Namen des Vorstands,

Robert Jaster

Sekretär

Treffen der AG Pankreas im Rahmen des Streaming-Events BEST OF DGVS

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Namen der AG Pankreas laden wir Sie herzlich zur Teilnahme an der o. g. Veranstaltung ein! Wie die meisten von Ihnen sicher bereits wissen, ersetzt das Streaming-Event aufgrund der COVID-19-Pandemie in diesem Jahr die traditionelle DGVS-Tagung.

Hier die Eckdaten unseres AG-Meetings:

Sitzung: DGVS AG Pankreas
Datum: Donnerstag, 17. September 2020
Uhrzeit: 09:00-10:30 Uhr

Die AG Sitzung wird als virtuelles Meeting über die Plattform GoToMeeting stattfinden.

Programm:

  • Update METAPanc Studie – Essen
  • Update Register Zystische Tumore – Lübeck
  • Studienkonzept EsoSponge bei Pankreasnekrosen – Halle
  • Update P-MAPS Studie – Göttingen
  • Update S3 Leitlinie Akute und Chronische Pankreatitis – München
  • Update DPC 2021 in Lübeck

Mit herzlichen Grüßen

Der Vorstand des DPC e.V.

Deutscher Pankreasclub vergibt Werner-Creutzfeldt-Promotionsstipendium 2020 an Frau Nina Pfisterer aus Göttingen

Auf der Jahrestagung des DPC in Halle wurde Frau Nina Pfisterer aus Göttingen mit dem Werner-Creutzfeldt-Promotionsstipendium 2020 ausgezeichnet. Frau Pfisterer untersucht im Rahmen ihrer Promotionsarbeit in der Arbeitsgruppe von Prof. Albrecht Neeße die Rolle unterschiedlicher Subtypen Tumor-assoziierter Fibroblasten in der Pathogenese des Pankreaskarzinoms. Das Projekt der Stipendiatin wurde von einer Jury unter zahlreichen qualitativ hochwertigen Forschungsvorhaben ausgewählt. Das mit 3.000 € dotierte Stipendium wird es Frau Pfisterer ermöglichen, ihre Forschungsergebnisse auf der AACR Special Conference on Pancreatic Cancer 2020 in Philadelphia zu präsentieren. Sponsor des Stipendiums ist die Firma Nordmark Arzneimittel GmbH & Co. KG aus Uetersen.

Im Vorjahr hatten Frau Franziska Thiel aus Greifswald und Frau Theresa Krauss aus München das in 2019 erstmals ausgeschriebene Stipendium erhalten. Franziska Thiel hat ein Masterstudium mit Spezialisierung in Biochemie und Molekulargenetik absolviert und forscht in der Arbeitsgruppe von Prof. Markus M. Lerch (Klinik für Innere Medizin A, Universitätsmedizin Greifswald) als Promotionsstudentin zur Rolle von ER-Stress in der Pathogenese der akuten Pankreatitis. Sie möchte das Stipendium für einen Forschungsaufenthalt im Labor von Prof. Miklos Sahin-Tóth in Los Angeles nutzen und sich dabei u. a. auf die CRISPR/Cas9-Technologie konzentrieren. Theresa Krauss hat Humanmedizin studiert und promoviert am Pankreaszentrum der Klinik und Poliklinik für Chirurgie, Klinikum rechts der Isar der TU München unter der Betreuung von PD Dr. Ihsan Ekin Demir. Ihr Arbeitsgebiet ist die Rolle der Endothelaktivierung in der organspezifischen pulmonalen Metastasierung des Pankreaskarzinoms. Das Stipendium wird ihr dabei helfen, durch Präsentation ihrer Forschungsergebnisse auf internationalen Tagungen einen Forschungsaufenthalt im Ausland vorzubereiten.

Kontakt:
Sekretär:
Prof. Dr. med. Robert Jaster

Klinik für Innere Medizin II
Abteilung Gastroenterologie, Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten
Universitätsmedizin Rostock
E.-Heydemann-Straße 6 | 18057 Rostock

Tel.: (0381) 494 7349
E-Mail: Robert Jaster