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Jahrestagung des Deutschen Pankreasclubs 2021 wird verschoben

Liebe Mitglieder des Deutschen Pankreasclubs,

schweren Herzens haben wir uns als Vorstand des DPC dazu entschlossen, die kommende Jahrestagung in Lübeck aufgrund der COVID-19 Pandemie von 2021 auf 2022 zu verschieben. Die übernächste Tagung, die in München stattfinden wird, verschiebt sich entsprechend auf 2023. Im Jahr 2021 wird es also keine eigentliche Jahrestagung geben. Die jährliche Mitgliederversammlung unseres Vereins werden wir voraussichtlich im Rahmen der Tagung Viszeralmedizin 2021 in Leipzig (15.-18.09. 2021) abhalten. Sollte diese Möglichkeit nicht bestehen, so werden wir eine virtuelle Mitgliederversammlung organisieren. Sowohl zur Mitgliederversammlung als auch den neuen Terminen der Jahrestagungen erhalten Sie selbstverständlich zeitgerecht nähere Informationen.

Den Beschluss hat der Vorstand des DPC einstimmig gefasst und sich damit auch hinter das Lübecker Organisationsteam gestellt, das sich ebenfalls für diese Lösung ausgesprochen hat.

Die wichtigsten Aspekte der Entscheidung fassen wir wie folgt zusammen:

  • Aufgrund welcher Erkenntnisse ist der Vorstand zu seiner Entscheidung gelangt?

Wir haben die Frage einer Durchführbarkeit der Jahrestagung als Präsenzveranstaltung nicht allein dem „Bauchgefühl“ der Organisatoren und des Vorstands überlassen. Vielmehr beruht die Entscheidung auf einer extern durchgeführten Machbarkeitsanalyse, die der Vorstand des DPC in Auftrag gegeben hat. Darin wurden u.a. unterschiedliche Szenarien einer COVID-19-Pandemiesituation im Januar 2021 angenommen und Gespräche mit potenziellen Vertragspartnern ausgewertet. Das Ergebnis ist sehr klar: Eine Präsenzveranstaltung im Januar 2021 ist unrealistisch, weil Vorordnungen der Bundesregierung und des Landes Schleswig-Holsteins dem entgegen stehen, die Raumkapazität für die Einhaltung der Abstandsregeln zu gering wäre und/oder die Finanzierung der Veranstaltung nicht gesichert ist. Hinzu kämen ungeklärte und letztlich nicht verantwortbare Haftungsrisiken.

  • Warum wird die Tagung nicht ersatzweise als virtuelles Meeting online durchgeführt?

Wir alle haben in den vergangenen Monaten Online-Veranstaltungen erlebt, und weitere stehen bevor. Unser Eindruck ist es, dass sich dieses Format recht gut für Plenarvorträge, Lectures und ggf. ausgewählte Sessions eines Meetings eignet. Die DPC-Jahrestagung lebt aber auch, wenn nicht vor allem, von der Interaktion der Mitglieder, lockeren Diskussionen in wechselnder Runde und vielen kleinen Absprachen in informeller Atmosphäre. Dabei steht die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ganz im Vordergrund. Von diesem besonderen Geist des DPC bleibt aus unserer Sicht bei einem virtuellen Meeting zu wenig erhalten, als dass wir für 2021 ein Online-Format befürworten können.

  • Warum hat der Vorstand diese Entscheidung bereits jetzt getroffen, obwohl doch noch gut 5 Monate Zeit bis zur Tagung gewesen wären?

Ein Aufschub der Verschiebung hätte bedeutet, dass vorerst keine Verträge mit Vermietern, Gastronomen, Ausstellern etc. hätten geschlossen werden können und keine Einladungen von Gästen möglich gewesen wären, ohne unverantwortliche wirtschaftliche Risiken einzugehen. Andererseits bestand wachsender Handlungsdruck, für den Fall einer Präsenzveranstaltung genau diese Punkte und andere Aspekte von finanzieller Tragweite zu adressieren.

  • Wie soll es nach 2021 weitergehen?

In 2022 wird es auf jeden Fall wieder eine DPC-Jahrestagung geben. Im Laufe des Jahres 2021 wird die Erfahrung im Umgang mit Pandemie-Risiken im Kontext von Veranstaltungen mit Sicherheit wachsen. Sollte eine Präsenzveranstaltung Anfang 2022 aber immer noch (oder wieder) nicht machbar sein, so haben wir ein offenkundig sehr langfristiges Problem und werden dann auf ein virtuelles Meeting umstellen.

Bitte bleiben Sie dem Deutschen Pankreasclub auch weiterhin treu! Wir hoffen auf Ihr Verständnis und stehen für Rückfragen gern zur Verfügung.

Mit den besten Grüßen, im Namen des Vorstands,

Robert Jaster

Sekretär

First Virtual Göttingen-Munich-Marburg Pancreatic Cancer Meeting, Feb. 4th and 5th, 2021

The pancreatic cancer research units CRU5002 (https://gccc.umg.eu/en/cru-5002/), CRC1321 (https://www.sfb1321.med.tum.de/en), and CRU325 (https://www.uni-marburg.de/de/fb20/bereiche/zti/kfo325) in Göttingen, Munich, and Marburg are happy to announce the “First Virtual Göttingen-Munich-Marburg Pancreatic Cancer Meeting” on February 4th and 5th 2021, 3-7 pm CET (via Zoom). The conference will cover four current topics in pancreatic cancer research: genome dynamics, molecular pancreatic cancer subtypes and cell of origin, microenvironment, and emerging therapeutic concepts. In addition to providing insight into up-to-date research, the meeting contributes a platform to foster early career development and offers a gender balanced lineup of speakers.

Please find the attached program. Programm Mu-Go-Mar

We can accommodate one hundred participants. In order to participate, please register in advance. The participation slots will be distributed on a first come, first serve basis. Please write an informal e-mail to Alexander Müller (alexander.mueller@med.uni-goettingen.de) to request registration. Please consider registering as a group. We are trying to reserve a lecture hall in Göttingen to screen the conference to make it more convenient. We will keep you posted on that one.

We are looking forward hosting you at the meeting.

Best regards

Elisabeth Hessmann (CRU 5002) and Günter Schneider (CRC 1321)

DFG fördert Klinische Forschergruppe in Göttingen

Die DFG hat die Klinische Forschungsgruppe (KFO 5002) „Charakterisierung und Targeting der Genomdynamik für eine Subtyp-spezifische Therapie des Pankreaskarzinoms“ an der Universitätsmedizin Göttingen bewilligt. Ziel dieses für nun 4 Jahre geförderten interdisziplinären Forschungsverbundes ist es, die mechanistischen Grundlagen, die tumorbiologischen Konsequenzen und letztendlich das therapeutische Potenzial Subtyp-spezifischer Veränderungen der Genomdynamik im PDAC zu charakterisieren. Als Sprecher der KFO fungiert Prof. Dr. Volker Ellenrieder, Leiterin ist PD Dr. Elisabeth Heßmann.

Weitere Informationen zu dem Forschungsvorhaben finden Sie hier: KFO 5002_DPC Homepage

Der Deutsche Pankreasclub gratuliert den Göttinger Kollegen ganz herzlich und wünscht maximale Erfolge bei der Bearbeitung dieses spannenden und wichtigen Projekts!

Robert Jaster

Sekretär

Deutscher Pankreasclub vergibt Werner-Creutzfeldt-Promotionsstipendium 2020 an Frau Nina Pfisterer aus Göttingen

Auf der Jahrestagung des DPC in Halle wurde Frau Nina Pfisterer aus Göttingen mit dem Werner-Creutzfeldt-Promotionsstipendium 2020 ausgezeichnet. Frau Pfisterer untersucht im Rahmen ihrer Promotionsarbeit in der Arbeitsgruppe von Prof. Albrecht Neeße die Rolle unterschiedlicher Subtypen Tumor-assoziierter Fibroblasten in der Pathogenese des Pankreaskarzinoms. Das Projekt der Stipendiatin wurde von einer Jury unter zahlreichen qualitativ hochwertigen Forschungsvorhaben ausgewählt. Das mit 3.000 € dotierte Stipendium wird es Frau Pfisterer ermöglichen, ihre Forschungsergebnisse auf der AACR Special Conference on Pancreatic Cancer 2020 in Philadelphia zu präsentieren. Sponsor des Stipendiums ist die Firma Nordmark Arzneimittel GmbH & Co. KG aus Uetersen.

Im Vorjahr hatten Frau Franziska Thiel aus Greifswald und Frau Theresa Krauss aus München das in 2019 erstmals ausgeschriebene Stipendium erhalten. Franziska Thiel hat ein Masterstudium mit Spezialisierung in Biochemie und Molekulargenetik absolviert und forscht in der Arbeitsgruppe von Prof. Markus M. Lerch (Klinik für Innere Medizin A, Universitätsmedizin Greifswald) als Promotionsstudentin zur Rolle von ER-Stress in der Pathogenese der akuten Pankreatitis. Sie möchte das Stipendium für einen Forschungsaufenthalt im Labor von Prof. Miklos Sahin-Tóth in Los Angeles nutzen und sich dabei u. a. auf die CRISPR/Cas9-Technologie konzentrieren. Theresa Krauss hat Humanmedizin studiert und promoviert am Pankreaszentrum der Klinik und Poliklinik für Chirurgie, Klinikum rechts der Isar der TU München unter der Betreuung von PD Dr. Ihsan Ekin Demir. Ihr Arbeitsgebiet ist die Rolle der Endothelaktivierung in der organspezifischen pulmonalen Metastasierung des Pankreaskarzinoms. Das Stipendium wird ihr dabei helfen, durch Präsentation ihrer Forschungsergebnisse auf internationalen Tagungen einen Forschungsaufenthalt im Ausland vorzubereiten.

Kontakt:
Sekretär:
Prof. Dr. med. Robert Jaster

Klinik für Innere Medizin II
Abteilung Gastroenterologie, Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten
Universitätsmedizin Rostock
E.-Heydemann-Straße 6 | 18057 Rostock

Tel.: (0381) 494 7349
E-Mail: Robert Jaster